Trainingslager in Sault Brenaz

Trainingslager nach Fasnet in Sault Brenaz

Der Kanuslalom-Landeskader Baden-Württemberg, erweitert um eine Schüler-Sportlergruppe, trainierte in den Fasnachtsferien in Sault Brenaz. Unter Leitung von Landestrainer Frank Schweikert (Waldkirch) waren insgesamt 14 Sportlerinnen und Sportler, 3 Trainer und 5 Betreuer dabei. Trotz Sauwetters und niedrigerem Wasserstand an den beiden letzten Tagen (paradoxerweise war wegen des Hochwassers auf der Rhone weniger Wasser auf dem Kanal) ein voller Erfolg. Die Kleinen haben sehr viel gelernt und Sicherheit gewonnen, die Großen haben ihre Leistung in sehr guten Wettkampffahrten stabilisiert. Hier 3 Berichte aus den verschiedenen Trainingsgruppen.

Am Mittwoch, den 14.02. fuhren die Sportler der Elzwelle mit ihren Trainern und Betreuern zusammen mit einigen Ulmer und Ketscher Paddlern nach Sault Brenaz, Frankreich. Aus Waldkirch reisten Karolina, Jasper, Luis, Lukas, Anne Mia, Paul, Medea, Lorenz, Pius und Milan mit Trainer Frank Schweikert und den Betreuern Thomas und Silke Fischer an. Aus Ulm reisten Lennard und Lucas mit Trainer Patrick Schmollinger und Betreuerinnen Andrea Münch und Irene Kaiser an. Aus Ketsch wurde die Gruppe von Florian und Betreuerin Margret Gunter sowie Trainerin Charlotte Bethge ergänzt. Zusammen war die Gruppe in Sault Brenaz so groß wie noch nie. Um die verschiedenen Leistungsniveaus auf der schönen Wildwasserstrecke möglichst auszunutzen wurden die Sportler in verschiedene Gruppen unterteilt.

Für Gruppe 1 (Anne Mia Eglin, Paul Bretzinger, Milan Strübich) unter Leitung von Frank Schweikert begann das erste Training bereits am Mittwochnachmittag mit einer Einheit Technik, um sich auf das Wildwasser der Strecke einzustellen. Zusammen mit Gruppe 2 (Florian Gunter, Lukas Rosenfeld, Luis Erschig) machten sich die Sportler bald an die schwierigeren und "spaßigen" Stellen der Strecke.

Auch in den nächsten Tagen wurde fleißig an der Technik gefeilt und schließlich auch mit allen Gruppen zusammen die ersten Zeitfahrten (WAs) gefahren. Gegen Ende der Woche gab es eine abschließende Besprechung des Trainingslagers. "Ich denke, wir haben die Wintersaison mit diesem Wildwassertrainingslager gut abgerundet und können in der kommenden Wettkampfsaison nun wieder richtig durchstarten", äußerten sich die Sportler zufrieden. Auch Trainer Frank Schweikert schien zufrieden über die Fortschritte seiner Athleten. Schon die ganz Kleinen würden sich auf dem schwierigen Wildwasser gut machen. Ein besonderes Lob gilt den Betreuern, die sich um die Sportler kümmerten, Essen zubereiteten und zusammen mit Frank Schweikert die Organisation hervorragend umsetzten.

Milan Strübich, 16 J.

Die Trainingsgruppe 3, welche aus Jasper Kleinschmit (KCEW), Karolina Erschig(KCEW), Lennart Kaiser, (Ulm) und der Trainerin Charlotte Bethge (Ketsch) bestand, trainierte vom 14.02. fünf Tage auf der Slalomwildwasserstrecke.
Am ersten Tag kenterte einer der Schüler, konnte aber sehr schön wieder hochrollen, auch deshalb, da selbst mit den Schülern schon fleißig rollen geübt wird.

Am zweiten Tag fuhr die Schülergruppe 3 Technikeinheiten, um auch das Bootsgefühl im Wildwasser zu trainieren. Am dritten Tag fuhren die Schüler WA-Fahrten (Wettkampfausdauer), damit auch auf spätere Wettkämpfe trainiert wird. Am Samstag wurde wieder Technik trainiert. Am Sonntagmorgen gab es noch eine letzte Technikeinheit, wo sich alle aus der Schülergruppe 3 trauten, sogar den ganz großen Abfall zu fahren.
Schlussendlich kann man sagen, dass die Schüler sehr viel dazu gelernt haben, z.B. große Walzen zu fahren.

Jasper Kleinschmit, 13 J.

Am 14.02.2018 sind wir nach einer 4-stündigen Fahrt in Sault Brénaz (Frankreich) angekommen. Wir hatten dann auch gleich unsere erste Trainingseinheit auf dem Wildwasserkanal der Rhône. Es gab 4 verschiedene Gruppen:

1. Anfänger, Trainer: Patrick (UKF Ulm)

2. Fortgeschrittene, Trainerin: Charlotte (WSC Ketsch)

3. Erfahrene, Trainer: Frank (KCE Waldkirch)

4. Leistungssportler Landeskader, Trainer: Frank (KCE Waldkirch)

Als 2. Einheit haben wir an dem Tag einen 20 min. Dauerlauf gemacht. Nach dem Training gab es von unserem super Betreuerteam - Silke und Tom Fischer - ein leckeres Mittagessen.

Am nächsten Morgen begann der Tag mit einem leckeren Frühstück. Um 10.00 Uhr hatten wir Training. Es gibt 6 Abschnitte. Die Gruppen haben sich auf die verschiedenen Abschnitte aufgeteilt.

Es gab ein paar knifflige Stellen. Abschnitt 4 ist der schwerste, weil dort der Abfall und die 4-er Walze ist. Jedoch haben sich trotzdem am 4. und 5. Tag ein paar Schüler den Abfall und 2 sogar die 4-er Walze getraut.

Auch in Abschnitt 1 ist eine Rutsche und eine Walze! Aber auch das wurde gut gemeistert! Das zweite Training begann nach dem Mittagessen um 15.00 Uhr! Am Abend wurden nach dem Abendessen noch Gemeinschaftsspiele gespielt!

Am Freitag sind wir die erste Einheit halbe WA gefahren. Das war je nach Strecke schon ein bisschen kompliziert! Man hat gemerkt wie sich das Training von der Schwierigkeit her gesteigert hat. Die zweite Einheit war wieder Techniktraining! Das Training war super und manche haben an verschiedenen Strecken auch ihre Angst überwunden!

Am Samstag sind wir keine halben sondern ganze WA gefahren. Die Strecke war für den einen oder anderen schon ziemlich schwer! Die zweite Einheit an diesem Tag war Mal wieder Technik! Man hat schon die Fortschritte im Gegensatz zum ersten Tag gemerkt! Trotzdem sind ab und zu Fahrer gekentert.

Am Sonntag - dem letzten Tag - sind wir nur noch eine Einheit gefahren. Jeder einzelne hat noch Mal alles gegeben! Nach ein paar Worten stiegen alle in die Autos und sind nach ca. 3-einhalb Stunden am Bootshaus wieder gut angekommen.

Wir alle finden, dass wir viel daraus gelernt haben und bedanken uns bei den Trainern, Betreuern und den Leuten die das organisiert haben.

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